• Die Wachen warnen die jüdischen Behörden

    Matthäus 28.11-15 berichtet, dass die Grabwächter, unfreiwillige Zeugen der Auferstehung, sich zu den jüdischen Behörden begaben. Diese bestachen sie, damit sie die Behauptung verbreiteten, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen. Der Artikel untersucht den apologetischen Wert dieses Zeugnisses von außerhalb des christlichen Kreises sowie die Widersprüche der offiziellen Version und hebt hervor, dass diese nur bei Matthäus überlieferte Episode sich in die Osterchronologie des Sonntags, 3. April 33 n. Chr., einfügt.

    Matthäus 28.11-15 (Lutherbibel 1912) :
    Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Geld genugund sprachen: Saget: Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen.Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, daß ihr sicher seid.Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehrt waren. Solches ist eine gemeine Rede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.
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